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HypothekazinsFrage von Frau Dr. med. K. I. in B.: «Ich muss demnächst meine zehnjährige Festzinshypothek erneuern. Sie schreiben in der «ABC-Info 2022-06», man könne anstelle einer Festzinshypothek auf eine Geldmarkthypothek setzen. Gibt es Fakten, die belegen, dass man das tun sollte?» Antwort: Es ist eine statistisch belegbare Tatsache, dass in allen Zehnjahresperioden seit 1991 die Geldmarkthypotheken gemessen an den Zinskosten stets erheblich günstiger waren als zehnjährige Festhypotheken. Wir zeigen die entsprechende Zahlentabelle.

Nach dem «Sterben» des LIBOR: Jetzt gibt es die SARON-Gelmarkhypotheken
Bis Ende 2021 waren die Franken-Geldmarkthypotheken als LIBOR-Geldmarkthypotheken an die London Interbank Offered Rate LIBOR gebunden. Zum LIBOR kam die Marge der jeweiligen Bank. Seit Anfang 2022 werden die fälligen Zinsen für eine Franken-Geldmarkthypothek alle drei Monate anhand des Swiss Average Rate Overnight SARON plus der Marge der jeweiligen Bank festgelegt. Der SARON ist ein Schweizer Referenzzinssatz, der sich eng am offiziellen Leitzins der Schweizerischen Nationalbank orientiert.

Vergleich der Zinskosten für Geldmarkhypotheken und Festzinshypotheken seit 1991
Die folgende Statistik des VZ VermögensZentrums zeigt, dass die Zinskosten für alle Zehnjahresperioden seit 1991 für Geldmarkthypotheken erheblich günstiger waren als für Festzinshypotheken:


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