Ein guter Vorsatz für 2026: Endlich einen Vorsorgeauftrag machen!
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Ob allein, verheiratet oder im Konkubinat lebend: Wir alle laufen Gefahr, wegen einer heimtückischen Krankheit oder eines Unfalls vorübergehend oder für immer die Urteilsfähigkeit zu verlieren. Wer dafür nicht vorsorgt, fällt bei einer nachgewiesenen Handlungsunfähigkeit unter die im Zivilgesetzbuch festgehaltenen «Massnahmen von Gesetzes wegen für urteilsunfähige Personen». Dann mischt sich der Staat ein. Wer die staatliche Einmischung verhindern will, muss einen Vorsorgeauftrag samt Patientenverfügung machen und hinterlegen.
Wichtige Masszahlen und Fakten für 2026 im Bereich der Sozialversicherung
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2026 ändert sich bei den wichtigen Masszahlen im Bereich der Sozialversicherung nicht sehr viel. Dafür gibt es drei wichtige Neuerungen: Erstmals wird eine 13. AHV-Rente ausbezahlt, die Anpassung des AHV-Referenzalters für Frauen wird plangemäss fortgeführt und erstmals sind Nachzahlungen in die Säule 3a möglich. Lesen Sie Einzelheiten dazu.
«Medpension» und «PAT BVG» bieten für 2025 erneut eine erfreuliche Verzinsung des Vorsorgekapitals
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Die Pensionskassen für medizinische Leistungserbringer «Medpension» und «PAT BVG» bieten den aktiv Versicherten für das Jahr 2025 erneut eine erfreuliche Verzinsung des individuell angesparten Vorsorgekapitals. Lesen Sie die diesbezüglichen Mitteilungen der beiden Pensionskassen.
Streit um ambulante Pauschalen: Bundesverwaltungsgericht verlangt weitere Akten und das Bundesamt für Gesundheit BAG veröffentlicht eine Klarstellung
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Das neue Tarifsystem für ambulante ärztliche Leistungen bestehend aus dem Einzelleistungstarif Tardoc und den ambulanten Pauschalen ist wie vorgesehen am 1. Januar 2026 in Kraft getreten. Dies, obwohl die Foederatio Medicorum Chirurgicorum Helvetia FMCH am 5. Dezember 2025 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Genehmigung von zwölf ambulanten Pauschalen eingereicht hat. Das Bundesverwaltungsgericht hat bis zum 29. Januar 2026 weitere Dokumente einverlangt. Und das Bundesamt für Gesundheit BAG hat am 18. Dezember 2025 eine Klarstellung zur Lage bei den ambulanten Pauschalen veröffentlicht.
Neue Mindestlöhne für Hausangestellte ab 1. Januar 2026
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Der Bundesrat hat die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) angepasst und die Mindestlöhne auf den 1. Januar 2026 erneut erhöht. Grund dafür ist die Teuerung seit der letzten Erhöhung. Wer für seinen Haushalt Putzfrauen, Au-pair-Mädchen, Babysitter, Ferienaushilfen oder allerlei Im-und-um-das-Haus-Tätige beschäftigt, muss den gesetzlichen Mindestlohn, AHV-Beiträge und die obligatorische Unfallversicherung bezahlen. Verstösse können bestraft werden und ins Geld gehen.
Cyberkriminalität wird stark wachsen, aber die Cyberangriff-Prävention wird nach wie vor stark vernachlässigt
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Düstere Erwartungen: Mehr als 80 Prozent der Unternehmen, zu denen auch Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen zählen, rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einem deutlichen Anstieg der Cyberkriminalität. Das zeigt die Studie «Entwicklung der Wirtschaftskriminalität in der Schweiz» der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit der Association of Certified Fraud Examiners (ACFE) Switzerland Chapter.
Ein guter Neujahrsvorsatz: Machen Sie 2026 ein Testament! Wir sagen Ihnen, was Sie beachten müssen
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Die Statistiken belegen: Wir Schweizerinnen und Schweizer sind überwiegend Testamentmuffel. Aber seit der am 1. Januar 2023 in Kraft getretenen Revision des Erbrechts gibt es einen besonderen Grund, endlich sein Testament zu verfassen: Die Pflichtteile sind tiefer. Damit gibt es höhere freie Quoten, über die man selbst bestimmen kann. Davon kann man allerdings nur profitieren, wenn man ein Testament macht. Dann kann man im Vergleich zum alten Erbrecht beispielswese den Ehepartner, den Konkubinatspartner oder gemeinnützige Organisationen stärker begünstigen.
Ein Kapitalbezug der Pensionskasse ist nicht in jedem Fall die beste Vorsorgestrategie
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Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik vom 27. November 2025: «2024 bezogen 45 Prozent der Neurentnerinnen und Neurentner ihre Pensionskassenleistung ausschliesslich als Kapital, 36 Prozent ausschliesslich als Rente und 19 Prozent als Kombination aus Rente und Kapital.» Damit bestätigt sich der Trend aus dem Vorjahr: Erheblich mehr Pensionskassenversicherte entscheiden sich für den ausschliesslichen Kapitalbezug als für den ausschliesslichen Rentenbezug. Für die Beliebtheit des Kapitalbezugs aus der Pensionskasse gibt es etliche gute Gründe. Aber: Wer das Pensionskassenkapital bezieht und bewusst auf die sichere lebenslange Rente verzichtet, geht ein Risiko ein. Dieses Risiko wird zuweilen unterschätzt.
Abschaffung des Eigenmietwerts: Worauf Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer achten müssen
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In der Volksabstimmung vom 28. September 2025 hat das Schweizervolk die Besteuerung des Eigenmietwerts und die damit verbundenen Steuerabzüge für Unterhaltskosten und Hypothekarzinsen abgeschafft. Die Gesetzesänderung wird frühestens Anfang 2028 in Kraft treten. Bis dahin bleibt die Gesetzeslage unverändert. Wohneigentümer haben mithin noch mindestens zwei Jahre Zeit, um für sich die bestmögliche Ausgangslage unter den neuen Gesetzesbestimmungen zu schaffen.
Acht neue Empfehlungen der FMH zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz im ärztlichen Alltag
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Im Rahmen des Berichts «Grosse Sprachmodelle verstehen» gibt der Berufsverband der Ärzteschaft in der Schweiz FMH acht neue Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz KI im ärztlichen Alltag. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzten eine praxisnahe Orientierung zu bieten und zentrale Herausforderungen wie Datenschutz, Transparenz und Verantwortung einzuordnen. Der Bericht ergänzt das Grundlagenpapier «Künstliche Intelligenz im ärztlichen Alltag – Einsatzgebiet in der Medizin: Nutzen, Herausforderungen und Forderungen der FMH» von 2022 und soll zur Diskussion über den sicheren und sinnvollen Einsatz von KI im ärztlichen Alltag beitragen. Lesen Sie die acht neuen Empfehlungen.
Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen müssen ihre Website dem KI-Zeitalter anpassen
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Künstliche Intelligenz KI verändert die Art, wie Menschen im Internet suchen: Suchanfragen werden immer häufiger über KI-gestützte Systeme gestellt. KI-Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity liefern direkte Antworten, statt wie klassische Suchmaschinen eine Liste von Links auszuspielen. Wenn eine Arztpraxis oder eine andere medizinische Einrichtung in der neuen KI-Welt sichtbar bleiben will, muss der Inhalt ihrer Website angepasst werden. Der «Leitfaden Onlinesuche» von «DirectPoint» der Schweizer Post zeigt, wie das gehen soll. Lesen Sie, wie Ihre Website für das KI-Zeitalter optimiert werden muss.
Über Weihnachten und Neujahr sind besonders viele Cyberkriminelle am Werk: So sorgen Sie vor
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Die Freizeit rund um Weihnachten und Neujahr nutzen die Cyberkriminellen für eine erhöhte Aktivität. Laut Studien nehmen die Ransomangriffe, die Betrugsversuche mittels Künstlicher Intelligenz, die Phishingangriffe sowie die Datenaustauschaktivitäten der Cyberkriminellen im Darknet während der Festzeit mächtig zu. Bei vielen Arztpraxen und andern medizinischen Einrichtungen jedoch geschieht akurat das Gegenteil: Die Cyberabwehr sowie die Cybernotfallmassnahmen sind während der Feiertage wegen ungenügender Vorbereitung sowie wegen Abwesenheiten und Nichterreichbarkeit von Schlüsselpersonen geschwächt. Deshalb: Sie müssen der erhöhten Cybergefahr während Weihnachten und Neujahr mit mindestens sechs klaren Massnahmen begegnen.
Rechtsanwalt Martin Bürkle: «Besteht keine Kausalität zwischen dem Unfallereignis und dem Schaden, muss die Unfallversicherung nicht zahlen»
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Martin Bürkle (Bild) ist als Fachanwalt SAV Haftpflicht- und Versicherungsrecht seit 2016 Partner in der Anwaltskanzlei Thouvenin Rechtsanwälte KLG, Zürich. Er ist im Haftpflichtrecht, Sozialversicherungsrecht sowie im Versicherungsvertragsrecht sowohl beratend als auch prozessierend tätig. Im Gespräch mit den «ABC-E-News» erläutert Martin Bürkle namentlich, wann die obligatorische Schweizer Unfallversicherung UVG aufgrund der Kausalität leistungspflichtig ist und wann nicht.
Mit modularen Vorsorgeplänen gegen den Fachkräftemangel in medizinischen Berufen
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Unter dem Titel «Mit modularen Vorsorgelösungen gegen den Fachkräftemangel» schreibt Medpension, die Pensionskasse für medizinische Leistungserbringer, am 23. September 2025: «Um Fachkräfte für medizinische Praxen zu gewinnen und langfristig zu binden, spielt die berufliche Vorsorge eine Schlüsselrolle. Eine neue Generation von Vorsorgeplänen erweitert die Spielräume zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.» Die Pensionskasse einer Arztpraxis sollte einen hohen Flexibilitätsgrad aufweisen, der über die gesetzlichen Mindestleistungen des Gesetzgebers hinausgeht und Individualisierungen ermöglicht. Genau das bieten die modularen Vorsorgepläne.
Bundesgericht: Entzug der ärztlichen Berufsausübungsbewilligung wegen sexuellen Übergriffen ist verhältnismässig
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Wird durch das Fehlverhalten eines fachlich eigenverantwortlich tätigen Arztes seine Vertrauenswürdigkeit beeinträchtigt, fallen neben dem Entzug der Bewilligung zur eigenverantwortlichen Berufsausübung auch weniger einschneidende Massnahmen in Betracht. Im konkreten Fall wurde einem Arzt aus dem Kanton Schwyz, der wegen sexueller Übergriffe auf eine Patientin verurteilt wurde, die Bewilligung zur eigenverantwortlichen Berufsausübung jedoch zu Recht entzogen.
So viel kostet die Säule 3a über das Smartphone
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Medienmitteilung des Online-Vergleichsdienstes moneyland.ch vom 28. Oktober 2025: «Wie viel kostet die Säule 3a über das Smartphone wirklich? Die moneyland.ch-Kostensimulation vergleicht die Kosten über zehn Jahre und zeigt: Die Kostenunterschiede zwischen den Anbietern von Säule 3a-Vorsorge-Apps auf dem Smartphone sind gross.»
Paukenschlag im Bundesrat: TARDOC und die ambulanten Pauschalen kommen definitiv am 1. Januar 2026 und das Elektronische Patientendossier wird begraben
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Zwei Paukenschläge für das Schweizer Gesundheitswesen an der Bundesratssitzung vom 5. November 2025: Der Bundesrat genehmigt mehrere Anpassungen und Ergänzungen zum Gesamt-Tarifsystem aus TARDOC und den ambulanten Pauschalen. Damit wird das neue Gesamt-Tarifsystem aus TARDOC und ambulanten Pauschalen trotz heftiger Opposition der Dachgesellschaft der Chirurginnen und Chirurgen FMCH definitiv am 1. Januar 2026 in Kraft treten und den TARMED ersetzen. Kommt dazu: Der Bundesrat beschliesst, das Elektronischem Patientendossier EPD zu begraben und durch das Elektronische Gesundheitsdossier E-GD zu ersetzen. Dieses soll für jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz automatisch und kostenlos eröffnet und im Jahr 2030 eingeführt werden.
Mino Müller von der AXA: «Eine Cyberversicherung ist auch für Privatpersonen wichtig, weil Cyberkriminalität alle treffen kann»
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Mino Müller, 32-jährig (Bild), ist seit anfangs 2025 Leiter der Cyberversicherung bei der AXA Schweiz. Zuvor hat er sich im Risikomanagement der AXA vertieft mit Cyberrisiken und deren finanzieller Quantifizierung auseinandergesetzt. Im Gespräch mit den «ABC-E-News» warnt Mino Müller: «Die digitale Kriminalität nimmt zu, und zwar auch bei Privatpersonen.» Lesen Sie, was die Cyberversicherung für Privatpersonen bietet und was sie kostet.
Gespräch mit Pascal Spieser: «Ich optimiere für jede und jeden die Inanspruchnahme von Leistungen des Baugewerbes»
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Pascal Spieser, 46-jährig (Bild), hat sich am 1. August 2024 als Inhaber der PS Bausupport GmbH in Lachen selbständig gemacht. Der gelernte Maurer und Eidgenössisch diplomierte Bauleiter hat in verschiedenen Positionen einen umfassenden Einblick in die komplexen Problemstellungen im Schweizer Baugewerbe gewonnen. Die dabei gemachten Erfahrungen und erworbenen Fähigkeiten erlauben es ihm heute, den Menschen Beratungsdienstleistungen rund um den Bau, die Renovation oder den Erwerb und die Abnahme ihres Eigenheims anzubieten. Auch Ärztinnen und Ärzte, die für ihre Praxis Leistungen des Baugewerbes benötigen, können von Pascal Spiesers Know-how profitieren.
Mit der 1e-Zusatzvorsorge das Pensionskassenkapital boosten und gleich zweimal Steuern sparen
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Gutverdienende, zu denen viele Ärztinnen und Ärzte und andere Medizinalpersonen gehören, können neben ihrer Basisvorsorge zusätzlich mit einem 1e-Vorsorgeplan flexibler für das Alter vorsorgen. Die 1e-Vorsorgepläne versichern in einer getrennten Rechtseinheit ausschliesslich Lohnanteile über 136’080 Franken. Für das Einkommen darunter bleibt der Basisvorsorgeplan bestehen.