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News

TestamentEtwas völlig Unvorhergesehenes kann jederzeit unser Leben in Gefahr bringen: Daran erinnert uns in dieser Krisenzeit das Coronavirus mit aller Härte. Die einschlägigen Statistiken belegen, dass wir Schweizerinnen und Schweizer überwiegend Testamentmuffel sind. Die Coronakrise könnte daher als Weckruf dienen, potenziellen Erbstreitereien vorzubeugen und ein Testament zu verfassen und allenfalls einen Willensvollstrecker einzusetzen. Worauf sollte man dabei achten?

ZahnaerztinWir haben unlängst die folgenden Fragen von Frau Dr. med. dent. J. K. in B. beantwortet: «Darf meine Zahnarztpraxis, die aufgrund der Coronakrise erfolgreich Kurzarbeitsentschädigung beantragt hat und erhält, einigen betroffenen Mitarbeitenden anstatt nur die gesetzlich vorgeschriebenen 80 Prozent des Lohns freiwillig weiterhin 100 Prozent des Lohns auszahlen? Und Zusatzfrage: Aufgrund welchen Lohns müssen bei Kurzarbeitsentschädigung die Sozialabgaben entrichtet werden?» Lesen Sie die Antworten.

Selbständige Ärzte Wichtiger Hinweis vom 27. 3. 2020: AKTUELL KEIN "CORONA-ERWERBSERSATZ" FÜR SELBSTÄNDIGERWERBENDE MEDIZINALPERSONEN
Medieninformation des Bundesrats vom 20. März 2020: «Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen.» Darin enthalten sind auch Hilfen für Selbständigerwerbende und im Betrieb mitarbeitende Aktionäre von Aktiengesellschaften. Lesen Sie Einzelheiten dazu.

BetriebsunterbruchIn den gängigen Betriebsunterbruchversicherungen ist das Pandemierisiko nicht enthalten. Ausnahmen gibt es fast nur für die Hotel- und Gastronomiebranche, wo das Pandemierisiko vor Bekanntwerden des Coronavirus und seiner Auswirkungen zuweilen abgedeckt werden konnte. Lesen Sie, weshalb Privatversicherungen das Pandemierisiko aus versicherungstechnischen Gründen nicht generell abdecken können.

PensionskassenDer Bundesrat hat den von drei nationalen Verbänden der Sozialpartner ausgearbeiteten Vorschlag für die Reform der Pensionskassen in die Vernehmlassung geschickt. Wegen der Coronakrise dauert diese etwas länger als üblich, nämlich bis zum 29. Mai 2020. Mit der Reform sollen die Pensionskassenrenten gesichert, die Finanzierung der Pensionskassen gestärkt und die Absicherung von Teilzeitbeschäftigten - damit insbesondere von Frauen - verbessert werden. Lesen Sie Einzelheiten dazu.

HackerDie Cybersicherheitsspezialisten warnen: Kriminelle nutzen die aktuelle Unsicherheit rund um die Coronakrise für umfangreiche Cyberangriffe aller Art. Neben Privatpersonen sind namentlich Klein- und Mittelbetriebe betroffen, wie es auch Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen sind. Das unterstreicht die Notwendigkeit, für seine Praxis eine massgeschneiderte Cyberversicherung abzuschliessen. Zumal rechtlich der Grundsatz gilt: In der Regel bieten Softwarelieferanten und Cloudanbieter keinen Cyberversicherungsschutz für Schäden, die bei einem Cyberangriff bei den Kundinnen und Kunden entstehen, wenn sie als Softwarelieferant und als Cloudanbieter alles im Vertrag Festgelegte erfüllt und keine offensichtliche Fahrlässigkeit begangen haben.

Alterer-ArbeitnehmerWer derzeit nach Vollendung des 58. Altersjahrs seine Arbeitsstelle verliert, scheidet automatisch aus der Pensionskasse aus. Wer sich nicht frühpensionieren lassen will, muss das angesparte Altersguthaben auf ein Freizügigkeitskonto überweisen lassen. Wem es dann bis zur Pensionierung nicht mehr gelingt, eine neue Stelle mit einer neuen Pensionskasse zu finden, muss von der Freizügigkeitsstiftung in der Regel das Kapital beziehen. Das soll ändern: Dank der Ergänzungsleistungsreform, die am 1. Januar 2021 in Kraft tritt, werden ältere Entlassene ihre Pensionskasse weiterführen können.

  Show  Details Rente-oder-KapitalSchock für Pensionskassenrentenliebhaber mit einem im Zeitpunkt der Pensionierung hohen erwarteten Altersguthaben bei der PAT-BVG: «Ab dem 1. Januar 2021 wird die Umwandlung in eine Altersrente nur noch bis zu einem Altersguthaben von 1,5 Millionen Franken möglich sein. Das diesen Betrag übersteigende Altersguthaben ist in Kapitalform zu beziehen», lässt die PAT-BVG am 21. Januar 2020 verlauten. Seitdem fragen sich etliche betroffene selbständige und unselbständige rentenbevorzugende Ärztinnen und Ärzte: Was kann man unternehmen, um diese Verrentungsgrenze beim erwarteten Altersguthaben zu umgehen? Die ABC-E-News haben recherchiert und liefern hier die Antwort.

BundesratMedieninformation der Landesregierung vom 12. Februar 2020 mit dem Titel «Bundesrat will die Spitalplanung und die Bestimmung der Spitaltarife verbessern»: Bis zum 20. Mai 2020 dauert demnach eine Vernehmlassung für eine Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung, die bereits am 1. Januar 2021 in Kraft treten soll. Dabei geht es namentlich um eine weitere Vereinheitlichung der Anforderungen für die Planung der Spitäler und Pflegeheime. Zudem sollen die Spitaltarife für den stationären Bereich künftig schweizweit gleich ermittelt werden. Die Massnahmen sollen dazu dienen, die Versorgungsqualität zu erhöhen und die Kosten im stationären Bereich zu dämpfen. Wohl deshalb wurde auch ein brisantes Verbot der mengenbezogenen Entschädigungen oder Boni an Spitalärztinnen und Spitalärzte in den Verordnungsentwurf hineingeschmuggelt.

Zahnarzt-BundesgerichtEin im Kanton Schaffhausen wohnendes Zahnarztehepaar ist ab der Steueriode 2012 in der eigenen Zahnarztpraxisaktiengesellschaft im Kanton Zürich tätig. Das Ehepaar versteuert am Wohnort im Kanton Schaffhausen sein Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, da es ja im Anstellungsverhältnis in der eigenen Praxisaktiengesellschaft steht. Weil damals – im Gegensatz zu heute - im Kanton Zürich Praxisaktiengesellschaften gesundheitsrechtlich noch gar nicht bewilligungsfähig waren, veranlagte das Kantonale Steueramt Zürich das bereits im Kanton Schaffhausen deklarierte Einkommen des Zahnarztehepaars als Einkommen aus selbständiger Tätigkeit. Der Fall gelangt als Beschwerde gegen diese Einkommensdoppelbesteuerung in zwei Kantonen ans Bundesgericht.

EPD-BerichtErkenntnisse aus der jüngsten Befragung durch die Stiftung Commonwealth Fund: Die Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte hinken bei der Nutzung von eHealth-Instrumenten wie der elektronischen Krankengeschichte und des Elektronischen Patientendossiers hinterher. Während die meisten jungen Menschen der Smartphone-Generation gar nicht mehr wissen, was ein Fax ist, zeigt die Umfrage: Rund ein Drittel des Datenaustausches der Grundversorger mit den Spitälern findet in der Schweiz wie in den guten alten vorelektronischen Zeiten immer noch per Fax oder sogar per Post statt. Lesen Sie zudem, weshalb sich die Einführung des Elektronischen Patientendossiers in der Schweiz nochmals verzögert.

FamilienhaftpflichtÄrztinnen und Ärzte müssen zur Erlangung der Berufsausübungsbewilligung den zuständigen Behörden den Nachweis einer genügenden Arzthaftpflichtversicherung erbringen. Ärztinnen und Ärzte sollten aber auch privat eine freiwillige Haftpflichtversicherung abschliessen, die alle ihre möglichen privaten Haftpflichtrisiken absichert. Denn ohne eine solche Versicherung kann eine Unachtsamkeit im Alltag erhebliche Leistungspflichten auslösen, die sogar das künftige finanzielle Wohlergehen beeinträchtigen könnten.

ErganzungsleistungenAm 11. Juli 2019 ist die Referendumsfrist für das am 22. März 2019 vom Parlament gutgeheissene revidierte «Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung» abgelaufen. Das Gesetz wird am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Von der Öffentlichkeit bislang kaum bemerkt, wurde in dieses Gesetz erstmals in der Schweizer Rechtsgeschichte die Rückerstattungspflicht für eine nationale Sozialversicherungsleistung hineingeschmuggelt.

Monika-ZahndFrage von Dr. U. M. in G.: «Wir beabsichtigen in diesem Jahr die Krankenakten unserer Patientinnen und Patienten mithilfe eines professionellen Dienstleisters komplett einzuscannen und dann digital aufzubewahren. Dürfen wir dann die physischen Krankenakten vernichten?» Monika Zahnd (Bild), Leiterin von KG-archivsuisse, beantwortet die Frage.

Begunstigungsordnung-2020Das schreibt die «Neue Zürcher Zeitung (NZZ)» am 23. Dezember 2019: «Engere Begünstigungsregelung in der 2. Säule: Wenn ein aktiv Versicherter vor der Pensionierung verstirbt, wird das angesparte Altersguthaben aufgrund der Begünstigungsordnung der jeweiligen Pensionskasse an die Erben ausbezahlt. Ab dem Jahr 2020 werden die Freiheiten bei der Begünstigungsfestlegung in der 2. Säule eingeschränkt. Bisher konnte das Vorsorgereglement einer Vorsorgestiftung den Lebenspartner und die nicht mehr rentenberechtigten Kinder im gleichen Rang begünstigen. Ab 2020 muss der Versicherte entscheiden, ob der Lebenspartner oder die nicht mehr rentenberechtigten Kinder begünstigt werden sollen.» Fragt sich, ob da eine von vielen übersehene Gesetzesänderung vorliegt.

gilli-yvonneDie Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH, die Health Info Net AG HIN und die Ärztekasse haben den von Yvonne Gilli (Bild) präsidierten Verein «AD Swiss EPD Gemeinschaft» gegründet. Damit sind die Mediziner nun auch Anbieter für das elektronische Patientendossier (EPD) in der Schweiz. Ärztinnen und Ärzte, Pflegende sowie Therapeutinnen und Therapeuten aller Art können im Dienste ihrer Patientinnen und Patienten mit der «AD Swiss EPD Gemeinschaft» einfach und sicher das Elektronischen Patientendossier nutzen.

ScheidungFrage von Dr. U. S. in S.: «Ich reichte schon 2016 die Scheidung ein. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen und somit immer noch rechtshängig. Meine Frau hat sich während unserer fast zwanzigjährigen Ehe vor allem der Kindererziehung gewidmet, während ich als angestellter Arzt tätig bin. Entsprechend viel werde ich nach Abschluss des Scheidungsverfahrens von meinem Pensionskassenkapital an meine Frau abtreten müssen. Frage: Wann ist in meinen Fall der Stichtag für die Berechnung des Ausgleichs der während der Ehe erworbenen Pensionskassenansprüche?»

Arzt am Praemienrechner Aug 19Jeder Beruf hat spezielle Risiken, die ein Weiterführen der beruflichen Tätigkeit verhindern oder einschränken. Zu diesen Risiken zählen bei den Ärztinnen und Ärzten die Gliederunfälle. Diese sollten im Rahmen einer Einzelunfallversicherung speziell abgesichert werden.

Arzt am Praemienrechner Aug 19Der Bundesrat hat seine Vorschläge für die Reform der Pensionskassen am 13. Dezember 2019 bis zum 27. März 2020 in die Vernehmlassung geschickt. Bei der Reform geht es namentlich darum, die Renten zu sichern und die Finanzierung der Pensionskassen zu stärken. Ein besonderes Ziel ist die bessere Absicherung der Teilzeitbeschäftigten und damit insbesondere der jüngeren Frauen. Lesen Sie die Eckwerte der Reformvorschläge, die jede und jeden betreffen.

Arzt am Praemienrechner Aug 19«Das Elektronische Patientendossier ist selbst ein Patient», schreibt die ärzteeigenen Health Info Net HIN in einer Medienmitteilung vom 11. Dezember 2019. Obwohl Bevölkerung und Politik das Elektronische Patientendossier mehrheitlich befürworten, harzt es mit der Umsetzung. Bis zur offiziellen Einführung im April 2020 wird die Zeit immer knapper. Damit Patientinnen und Patienten das EPD fristgerecht nutzen können, muss insbesondere sichergestellt werden, dass medizinische Fachpersonen mit gesetzeskonformen Elektronischen Identitäten darauf zugreifen können. «Deshalb schafft die Health Info Net HIN die notwendigen Elektronische Identitäten, die es den berechtigten Gesundheitsfachpersonen ermöglichen, über die entsprechenden Gemeinschaften einfach und sicher auf die Dossiers ihrer Patientinnen und Patienten zuzugreifen», sagt Lucas Schult (Bild), Geschäftsführer von HIN.